In Notsituationen zählt jede Sekunde. Ein plötzlicher Stromausfall, ein Brand oder eine Evakuierung können schnell zu Orientierungslosigkeit und Panik führen. 

Genau hier kommt die Notbeleuchtung ins Spiel. 

Sie sorgt dafür, dass Fluchtwege sichtbar bleiben, Gefahrenstellen erkannt werden und Menschen das Gebäude sicher verlassen können.

In Deutschland ist Notbeleuchtung nicht nur ein Sicherheitsfaktor, sondern in vielen Gebäuden auch gesetzlich vorgeschrieben. 

Für Unternehmen, Gebäudebetreiber und Verantwortliche bedeutet das: Wer sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigt, schützt nicht nur Menschenleben, sondern erfüllt auch seine rechtlichen Pflichten.

Was versteht man unter Notbeleuchtung?

Notbeleuchtung bezeichnet ein Beleuchtungssystem mit eigener Stromversorgung, das automatisch aktiviert wird, sobald die reguläre Stromversorgung ausfällt. 

Ziel ist es, auch bei einem Blackout ausreichend Licht zur Orientierung bereitzustellen.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Flucht- und Rettungswege
  • Treppenhäuser und Korridore
  • Notausgänge und Sammelstellen
  • Technikräume oder sicherheitsrelevante Arbeitsbereiche

Im Gegensatz zur normalen Beleuchtung ist Notbeleuchtung speziell für Ausnahmesituationen konzipiert und muss unter allen Umständen zuverlässig funktionieren.

So funktioniert ein Notbeleuchtungssystem

Das Grundprinzip von Notbeleuchtung ist einfach und zugleich effektiv. 

Das System ist dauerhaft an das Stromnetz angeschlossen und verfügt zusätzlich über eine integrierte Batterie oder einen separaten Notstromkreis.

Sobald ein Stromausfall erkannt wird:

  1. Schaltet das System automatisch auf die Notstromversorgung um
  2. Die Notleuchten aktivieren sich ohne Verzögerung
  3. Fluchtwege und sicherheitsrelevante Bereiche bleiben beleuchtet

Moderne Systeme setzen dabei meist auf LED-Technologie, da sie energieeffizient, langlebig und wartungsarm ist.

Arten von Not- und Sicherheitsbeleuchtung

Je nach Einsatzbereich und Anforderung kommen unterschiedliche Arten von Notbeleuchtung zum Einsatz:

Wartungsbeleuchtung (Maintained)

Diese Leuchten sind im Normalbetrieb dauerhaft eingeschaltet und bleiben auch bei einem Stromausfall aktiv. Sie werden häufig in öffentlichen Gebäuden, Einkaufszentren oder Krankenhäusern eingesetzt.

Nicht-Wartungsbeleuchtung (Non-Maintained)

Diese Variante schaltet sich ausschließlich im Notfall ein. Sie eignet sich besonders für Bereiche, in denen im Alltag keine Dauerbeleuchtung erforderlich ist.

Kombinierte Notbeleuchtung

Hierbei handelt es sich um Systeme, die Allgemeinbeleuchtung, Notbeleuchtung und oft auch beleuchtete Rettungszeichen in einem Gerät vereinen.

Gesetzliche Anforderungen und Normen in Deutschland

In Deutschland unterliegt die Notbeleuchtung klaren gesetzlichen Vorgaben. Zu den wichtigsten Regelwerken gehören unter anderem:

  • Anforderungen an Sicherheits- und Rettungsbeleuchtung
  • Vorschriften für Arbeitsstätten und öffentliche Gebäude
  • Technische Normen zur Mindestbeleuchtungsstärke und Betriebsdauer

Arbeitgeber, Vermieter und Betreiber sind verpflichtet sicherzustellen, dass Notbeleuchtung fachgerecht installiert, regelmäßig geprüft und dauerhaft funktionsfähig ist. 

Verstöße können nicht nur rechtliche Konsequenzen haben, sondern im Ernstfall auch Menschenleben gefährden.

Installationsrichtlinien für Notbeleuchtung

Planung und Positionierung

Eine erfolgreiche Installation beginnt mit einer sorgfältigen Planung. 

Dabei sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Analyse von Fluchtwegen und Gefahrenbereichen
  • Positionierung der Leuchten entlang von Rettungswegen
  • Ausreichende Beleuchtungsstärke an Treppen, Richtungswechseln und Notausgängen

Ein gut durchdachtes Beleuchtungskonzept erhöht die Sicherheit erheblich.

Fachgerechte Installation

Die Installation von Notbeleuchtung sollte grundsätzlich von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. 

Dabei sind korrekte Verkabelung, sichere Montage und die Einhaltung aller Vorschriften entscheidend. 

Nach der Installation ist ein Funktionstest unerlässlich, um sicherzustellen, dass das System im Notfall zuverlässig arbeitet.

Wartung und Instandhaltung von Notbeleuchtung

Notbeleuchtung ist nur dann wirksam, wenn sie regelmäßig überprüft und gewartet wird. Dazu gehören:

  • Sichtprüfungen auf Beschädigungen oder Ausfälle
  • Regelmäßige Funktionstests der Notstromversorgung
  • Überprüfung und rechtzeitiger Austausch von Batterien
  • Dokumentation aller Wartungsarbeiten

Eine konsequente Wartung reduziert Ausfallrisiken und verlängert die Lebensdauer der gesamten Anlage.

Worauf man bei der Auswahl der richtigen Notbeleuchtung achten sollte

Bei der Auswahl eines geeigneten Notbeleuchtungssystems spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

  • Gebäudetyp und Nutzung (Büro, Industrie, Hotel, Schule)
  • Energieeffizienz und Lebensdauer der Leuchten
  • Art der Notstromversorgung
  • Zusätzliche Funktionen wie automatische Selbsttests

Ein hochwertiges System zahlt sich langfristig durch Zuverlässigkeit und geringere Wartungskosten aus.

Fazit: Sicherheit beginnt mit der richtigen Vorbereitung

Notbeleuchtung ist ein zentraler Bestandteil moderner Sicherheitskonzepte. 

Sie sorgt für Orientierung in kritischen Situationen, schützt Menschenleben und erfüllt gesetzliche Anforderungen. 

Wer auf fachgerechte Planung, professionelle Installation und regelmäßige Wartung setzt, minimiert Risiken und schafft ein sicheres Umfeld für Mitarbeiter, Besucher und Bewohner.

Jetzt handeln – mit professionellen Notbeleuchtungslösungen

Ob Neubau oder Nachrüstung: Ein durchdachtes Notbeleuchtungssystem ist eine Investition in Sicherheit und Verantwortung. 

Sanforce Tech unterstützt Unternehmen und Gebäudebetreiber mit zuverlässigen, normgerechten und langlebigen Lösungen für jede Anforderung.

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